
Lieblingsmensch
Im Frühling 1967 erblickte Lothar Tolksdorf die Sonne, konnte sie aber nicht erkennen. Nicht nur, dass seine Augen nicht dazu fähig waren, sie war auch neu und also unbekannt. Es dauerte nicht lange, da machte er Abitur, ging zum Kommiss, wurde im Kloster Schreiner, arbeitete als solcher, sägte sich in die Hand, studierte und bekam mit Unterstützung zweier Frauen drei Kinder und einen Trauschein. Letzteren gab er wieder zurück.
Lothar Tolksdorf ist noch nie geflogen und hat 2007 erstmalig ein Fax gesendet. Er malt, schreibt, liest Lesungen, schauspielert, kabarettet, singt und geigt.
Alle Veröffentlichungen im Van-Aaken-Verlag. .